

Der Domherr Jules Gross gründet den kantonalen Verband des Goldenen Kreuzes. Der Verband engagiert sich gegen den Alkoholismus.
Alphonse Loutan, Präsident, entwickelt die Freiwilligentätigkeit und sucht gleichzeitig Mittel zur Verwirklichung einer professionnellen Struktur.
Dr. Pierre Calpini, der ab 1957als Kantonsarzt amtiert,wird während dreissig Jahren eine wichtige Rolle zur Entwicklung der späteren LVT spielen.
Am 20. Mai wird die Walliser Liga gegen Alkoholismus ins Leben gerufen. Der erste Präsident wird Dr. Dr Michel Dufour.
Dr. Gabriel Barras, Direktor des Sanaval in Montana übernimmt das Präsidium. Die Liga wird zur Walliser Liga gegen Alkoholmissbrauch.
Dr. Henri Pitteloud, Psychiater, übernimmt die Konsultationen der ersten Sozialmedizinischen Zentren (SMZ) die das
Antialkohol Dispensatorium ersetzen. Ungefähr 50 Beratungen erfolgen durch Sozialassistenten.
Eröffnung des "Maison Blanche" in Salins, erste Trinkerheilanstalt des Kantons. Zum Entzug wird Apomorphin verschrieben.
Nach Einstellung von drei Sozialassistenten in Vollarbeit, wird die Liga mit dem Mandat zur Bildung und Überwachung
von rückfälligen betrunkenen Autofahrern im Rahmen der kantonalen Kommission gegen Alkoholismus am Steuuer (CCPEV) beauftragt.
Der Blutalkoholgehalt fällt von 1 ‰ auf 0,8 ‰.
Eröffnung des SMZ in Martigny.
Eröffnung des SMZ in Brig.
Sylvain Salamin wird als Direktor der Liga ernannt. Er ersetzt Herrn Czech.
Dr. Philippe-André Zorn wird Präsident und damit Nachfolger von Dr. Gabriel Barras, der während 12 Jahren zur Entwicklung
der Liga beigetragen hat.
Das SMZ in Monthey wird eröffnet. Kurze Zeit später folgen Siders und Visp. Erste Fälle von illegalen Drogenkonsum.
Die Liga gegen alkoholmissbrauch wird zur Walliser Liga gegen die Suchtgefahren (LVT). Der Staatsrat ernent eine Kantonale konsultative Kommission zur Suchtbekämpfung.
In Brig wird das erste Zentrum für jugendliche Drogenkonsumenten "Contact" eröffnet. Dem Zentrum folgt eine ähnliche Struktur in Sitten.
Nach der Vereinigung von "Maison Blanche" und der Stiftung Elisabeth Mengisch, Konstituierung, iniziert von der LVT, der Walliser Stiftung für Prävention, Alkoholismus und Suchtbehandlung (FVAT).
Anfang der ersten Präventionsaktionen.
Eröffnung von Villa Flora, Behandlungszentrum für Alkoholkranke in Muraz-sur-Sierre, Eigentum der FVAT. Gérard Zengaffinen wird der erste Direktor.
Der Grosse Rat verabschiedet die Durchführungsverordnung des Betäubungsmittelgesetzes und definiert die Aufgaben der LVT.
Verabschiedung des Reglements der Alkoholbekämpfung, wichtige gesetzliche Basis der LVT. Die FVAT kauft das Domaine der Rives du Rhône.
Eröffnung der stationären Institution für Drogenkranke Rives du Rhône unter Leitung von Pierre-Yves Albrecht.
Start von globalen Gesundheitserziehungsprogrammen, darunter Pleine forme und Teilnahme an der Ausbildung und der Förderung von schulischen Mediatoren.
Nach 17 Jahren der Suchtbekämpfung tritt der Direktor Sylvain Salamin sein Amt an Jean-Daniel Barman ab.
Entwicklung des Präventionssektors mit u. a. die dynamische Aktion Bar ouvert und die Mitarbeit zur Eröffnung der Aids-Antenne für Unter- und Mittelwallis.
Action des Walliser Lions-Club Sitten zur Restaurierung des Hofes der stationären Institution Rives du Rhône.
Die FVAT anvertraut derLVT die Verwaltung der stationären Institutionen. Die dazu einberufene extraordinäre Generalversammlung stimmt der Statutenveränderung in diesem Sinn bei.
Dr François Pilet, Praktischer Arzt in Vouvry, wird als Nachfolger von Dr Philippe-André Zorn, der während 22 Jahren das LVT-Präsidium leitete, ernannt..
Das erste Drogenforum wird von der Walliser Ärzteverband, den Walliser psychiatrischen Institutionen (IPVR) und der LVT ins Leben gerufen.
Nach einer Schenkung der Stiftung François-Xavier Bagnoud und mit der Unterstützung der Amis des Rives du Rhône, Öffnung und Einweihung der stationären Institution François-Xavier-Bagnoud in Salvan. Gleichzeitig erfolgt Öffnung und Einweihung des Reha-Zentrum in Gampel für alkoholkranke des Oberwallis. Karl Oberhauser wird der erste Direktor.
Philippe Mottet übernimmt die Direktion der Villa Flora in Muraz-sur-Sierre.
Der Staatsrat akzeptiert ein Entwicklungsprojekt der LVT für den ambulanten Sektor dank eines Subventionsrechts des BSV.
Der Staatsrat verabschiedet die neue Verordnungüber den Suchtmittelmissbrauch. Gleichzeitig übergibt er der LVT die Verantwortung des permanenten Sekretariates der kantonalen, konsultativen Kommission im Kampf gegen die Suchtmittel.
Im Bereich der Prävention und in aktiver Zusammenarbeit mit dem GREAT, wird der interaktive Spiel-Terminal Café Saïgon der Öffentlichkeit vorgestellt. In den drei Landsprachen wird das Spiel in der ganzen Schweiz den jugendlichen Schülern zur Verfügung gestellt.
Verabschiedung der Zusammenarbeitskonvention zwischen dem Gesundheitsdepartement und der LVT. Die 15 Komiteemiglieder werden ebenfalls Mitglieder des FVAT-Rates und die Statuten in diesem Sinn geändert.
Lancierung der Ausstellung Et moi! während der Nationalen Präventionsmesse in Biel. Der spielerische Präventionsparcours wurde vom der LVT verwirklicht. Waadt und Jura übernehmen ihn für ihre Präventionsaktionen.
Anfang der Kampagne "Wie viele?" für die Reduzierung des durchschnittlichen Alkoholkonsums im Wallis.
Mit Unterstützung und Supervision einer Institution der kanadischen Universität Montreal wird ein wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt.
Ulrich Gerber wird Nachfolger von Karl Oberhauser als Direktor des Reha-Zentrums, Gampel.
Erarbeitung und Mitarbeit an der Entwicklung des sozialen Konzepts und der präventiven Massnahmen des Casinos von Saxon.
Die stationären Institutionen Rives du Rhône, François-Xavier-Bagnoud, Villa Flora et REHA - das in der Zwischenzeit zu Via Gampel geändert wurde - erhalten die Systemmanagement-Zertifizierung QuaTheDA. Währenddessen werden die LVT-Beratungsstellen ISO 9001-2000 zertifiziert.
Jean-Pierre Blanc, Direktor der Genfer Klinik in Montana, wird Nachfolger von Dr François Pilet der während 12 Jahren unermüdlich das Präsidium der LVT führte.
50jähriges Bestehen der LVT
Unterschrift der Zusammenarbeitskonvention zwischen der LVT und dem Walliser Gesundheitsobservatorium.
Lancierung im ganzen Wallis der Präventionsaktion Fiesta getragen von zahlreichen Partnern u.a. Die Kantonspolizei, die Gemeindepolizei, der Varband der Walliser Gemeinden und dem Desundheitsdepartement.
Der Blutakoholgehalt fällt von 0.8 ‰ auf 0,5 ‰.
Die gesamten Institutionen der Walliser Ligaa gegen die Scuhtgefahren, d.h. die Beratungsstellen, die stationären Institute Rives du Rhône und F.X. Bagnoud, Via Gampel und Villa Flora starten eine Kampagne die jedem Walliser mit einem Abhängigkeitproblem erlaubt, frühzeitig darüber zu sprechen und etwas unternehmen zu können.
Diese Kampagne Frühintervention unterstreicht die wichtige Rolle der Familienangehörigen bei Suchtproblemen.
Anfang 2009 wurden von der LVT zwei Stellungsausschreibungen veröffentlicht. Dabei handelte es sich um die Stelle des Direktors der Heime Rives du Rhône und F.X. Bagnoud, nachdem der aktuelle Direktor Pierre-Yves Albrecht nach 28 Jahre in den Ruhestand geht. Bei der anderen Ausschreibung wurde ein neuer Direktor für die ambulanten Beratungsstellen gesucht. Der aktuelle Direktor, Jean-Daniel Barman, in Funktion seit 1985, wird ab 1. Mai 2009 neu LVT-Generaldirektor.

Xavier Roduit, 45 Jahre, verheiratet, drei Kinder, wohnhaft in Chermignon, wurde zum Direktor der Heime Rives du Rhône und F.X. Bagnoud ernannt. Er nimmt seine neue Funktion am 1. Mai 2009 auf. Xavier Roduit begann seine Arbeit im Heim Rives du Rhône in 1986 und ist seit 2006 Vize-Direktor. Als diplomierter Erzieher, heute Sozialpädagoge HES, hat er in der Folge ein Lizentiat in Erziehungswissenschaft der Universität Genf erworben. Er absolvierte eine Ausbildung im Management von sozialen Institutionen an der Universität Genf, Fakultät der Sozialwissenschaften.

Philippe Vouillamoz, 46 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in St-Pierre-de-Clages, wurde zum Direktor der ambulanten Beratungsstellen ernannt. Als Erzieher, heute Sozialpädogoge HES, begann er seine Karriere in der LVT 1989. 1994 wurde er als Therapieverantwortlicher in das Direktionsbüro gerufen. Er bildete sich regelmässig weiter. 2004 beendete er eine Ausbildung im Management von sozialen Institutionen an der Universität Genf, Fakultät der Sozialwissenschaften.