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Unsere Geschichte

 

Ab 1904

Der Domherr Jules Gross gründet den kantonalen Verband des Goldenen Kreuzes. Der Verband engagiert sich gegen den Alkoholismus.  

Alphonse Loutan, Präsident, entwickelt die Freiwilligentätigkeit und sucht gleichzeitig Mittel zur Verwirklichung einer professionnellen Struktur.

Dr. Pierre Calpini, der ab 1957als Kantonsarzt amtiert,wird während dreissig Jahren eine wichtige Rolle zur Entwicklung der späteren LVT spielen.

1954

Am 20. Mai wird die Walliser Liga gegen Alkoholismus ins Leben gerufen. Der erste Präsident wird Dr. Dr Michel Dufour. 

1957

Dr. Gabriel Barras, Direktor des Sanaval in Montana übernimmt das Präsidium. Die Liga wird zur Walliser Liga gegen Alkoholmissbrauch. 

Dr. Henri Pitteloud, Psychiater, übernimmt die Konsultationen der ersten Sozialmedizinischen Zentren (SMZ) die das

Antialkohol Dispensatorium ersetzen. Ungefähr 50 Beratungen erfolgen durch Sozialassistenten. 

 
Die 60-ziger Jahre

1960

Eröffnung des "Maison Blanche" in Salins, erste Trinkerheilanstalt des Kantons. Zum Entzug wird Apomorphin verschrieben. 

1962

Nach Einstellung von drei Sozialassistenten in Vollarbeit, wird die Liga mit dem Mandat zur Bildung und Überwachung

von rückfälligen betrunkenen Autofahrern im Rahmen der kantonalen Kommission gegen Alkoholismus am Steuuer (CCPEV) beauftragt.

1964

Der Blutalkoholgehalt fällt von 1 ‰ auf  0,8 ‰.

1965

Eröffnung des SMZ in Martigny.

1966

Eröffnung des SMZ in Brig.

1968

Sylvain Salamin wird als Direktor der Liga ernannt. Er ersetzt Herrn Czech.

1969

Dr. Philippe-André Zorn wird Präsident und damit Nachfolger von Dr. Gabriel Barras, der während 12 Jahren zur Entwicklung

der Liga beigetragen hat.

 
Die 70-ziger Jahre

1970

Das SMZ in Monthey wird eröffnet. Kurze Zeit später folgen Siders und Visp. Erste Fälle von illegalen Drogenkonsum.  

1972

Die Liga gegen alkoholmissbrauch wird zur Walliser Liga gegen die Suchtgefahren (LVT). Der Staatsrat ernent eine Kantonale konsultative Kommission zur Suchtbekämpfung. 

In Brig wird das erste Zentrum für jugendliche Drogenkonsumenten "Contact" eröffnet. Dem Zentrum folgt eine ähnliche Struktur in Sitten.

1975

Nach der Vereinigung von "Maison Blanche" und der Stiftung Elisabeth Mengisch, Konstituierung, iniziert von der LVT, der Walliser Stiftung für Prävention, Alkoholismus und Suchtbehandlung (FVAT).

Anfang der ersten Präventionsaktionen.

1976

Eröffnung von Villa Flora, Behandlungszentrum für Alkoholkranke in Muraz-sur-Sierre, Eigentum der FVAT. Gérard Zengaffinen wird der erste Direktor.

1977

Der Grosse Rat verabschiedet die Durchführungsverordnung des Betäubungsmittelgesetzes und definiert die Aufgaben der LVT.

 
Die 80-ziger Jahre

1980

Verabschiedung des Reglements der Alkoholbekämpfung, wichtige gesetzliche Basis der LVT. Die FVAT kauft das Domaine der Rives du Rhône.

1981

Eröffnung der stationären Institution für Drogenkranke Rives du Rhône unter Leitung von Pierre-Yves Albrecht.

1982

Start von globalen Gesundheitserziehungsprogrammen, darunter Pleine forme und Teilnahme an der Ausbildung und der Förderung von schulischen Mediatoren.

1985

Nach 17 Jahren der Suchtbekämpfung tritt der Direktor Sylvain Salamin sein Amt an Jean-Daniel Barman ab.

1987

Entwicklung des Präventionssektors mit u. a. die dynamische Aktion Bar ouvert und die Mitarbeit zur Eröffnung der Aids-Antenne für Unter- und Mittelwallis.

1989

Action des Walliser Lions-Club Sitten zur Restaurierung des Hofes der stationären Institution Rives du Rhône.

 
Die 90-ziger Jahre

1990

Die FVAT anvertraut derLVT die Verwaltung der stationären Institutionen. Die dazu einberufene extraordinäre Generalversammlung stimmt der Statutenveränderung in diesem Sinn bei.

1991

Dr François Pilet, Praktischer Arzt in Vouvry, wird als Nachfolger  von Dr Philippe-André Zorn, der während 22 Jahren das LVT-Präsidium leitete, ernannt..

Das erste Drogenforum wird von der Walliser Ärzteverband, den Walliser psychiatrischen Institutionen (IPVR) und der LVT ins Leben gerufen.

1992

Nach einer Schenkung der Stiftung François-Xavier Bagnoud und mit der Unterstützung der Amis des Rives du Rhône, Öffnung und Einweihung der stationären Institution François-Xavier-Bagnoud in Salvan. Gleichzeitig erfolgt Öffnung und Einweihung des  Reha-Zentrum in Gampel für alkoholkranke des Oberwallis. Karl Oberhauser wird der erste Direktor.

Philippe Mottet übernimmt die Direktion der Villa Flora in Muraz-sur-Sierre.

1994

Der Staatsrat akzeptiert ein Entwicklungsprojekt der LVT für den ambulanten Sektor dank eines Subventionsrechts des BSV.  

1996

Der Staatsrat verabschiedet die neue Verordnungüber den Suchtmittelmissbrauch. Gleichzeitig übergibt er der LVT die Verantwortung des permanenten Sekretariates der kantonalen, konsultativen Kommission im Kampf gegen die Suchtmittel.  

Im Bereich der Prävention und in aktiver Zusammenarbeit mit dem GREAT, wird der interaktive Spiel-Terminal Café Saïgon der Öffentlichkeit vorgestellt. In den drei Landsprachen wird das Spiel in der ganzen Schweiz den jugendlichen Schülern zur Verfügung gestellt.

1997

Verabschiedung der Zusammenarbeitskonvention zwischen dem Gesundheitsdepartement und der LVT. Die 15 Komiteemiglieder werden ebenfalls Mitglieder des FVAT-Rates und die Statuten in diesem Sinn geändert.

1998

Lancierung der Ausstellung Et moi! während der Nationalen Präventionsmesse in Biel.  Der spielerische Präventionsparcours wurde vom der LVT verwirklicht. Waadt und Jura übernehmen ihn für ihre Präventionsaktionen.

Anfang der Kampagne "Wie viele?" für die Reduzierung des durchschnittlichen Alkoholkonsums im Wallis. 

1999

Mit Unterstützung und Supervision einer Institution der kanadischen Universität Montreal wird ein wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt. 

Ulrich Gerber wird Nachfolger von Karl Oberhauser als Direktor des Reha-Zentrums, Gampel.

 
Die Jahre 2000

2001

Erarbeitung und Mitarbeit an der Entwicklung des sozialen Konzepts und der präventiven Massnahmen des Casinos von Saxon.

2002

Die stationären Institutionen Rives du Rhône, François-Xavier-Bagnoud, Villa Flora et REHA - das in der Zwischenzeit zu Via Gampel geändert wurde - erhalten die Systemmanagement-Zertifizierung QuaTheDA. Währenddessen werden die LVT-Beratungsstellen ISO 9001-2000 zertifiziert.

2003

Jean-Pierre Blanc, Direktor der Genfer Klinik in Montana, wird Nachfolger von Dr François Pilet der während 12 Jahren unermüdlich das Präsidium der LVT führte.

2004

50jähriges Bestehen der LVT

Unterschrift der Zusammenarbeitskonvention zwischen der LVT und dem Walliser Gesundheitsobservatorium.

Lancierung im ganzen Wallis der Präventionsaktion Fiesta getragen von zahlreichen Partnern u.a. Die Kantonspolizei, die Gemeindepolizei, der Varband der Walliser Gemeinden und dem Desundheitsdepartement.  

2005

Der Blutakoholgehalt fällt von  0.8 ‰ auf  0,5 ‰.

2006

Die gesamten Institutionen der Walliser Ligaa gegen die Scuhtgefahren, d.h. die Beratungsstellen, die stationären Institute Rives du Rhône und F.X. Bagnoud, Via Gampel und Villa Flora starten eine Kampagne die jedem Walliser mit einem Abhängigkeitproblem erlaubt,  frühzeitig darüber zu sprechen und etwas unternehmen zu können. 

Diese Kampagne Frühintervention unterstreicht die wichtige Rolle der Familienangehörigen bei Suchtproblemen.  

 

2009

Jean-Daniel BarmanAnfang 2009 wurden von der LVT zwei Stellungsausschreibungen veröffentlicht. Dabei handelte es sich um die Stelle des Direktors der Heime Rives du Rhône und F.X. Bagnoud, nachdem der aktuelle Direktor Pierre-Yves Albrecht nach 28 Jahre in den Ruhestand geht. Bei der anderen Ausschreibung wurde ein neuer Direktor für die ambulanten Beratungsstellen gesucht. Der aktuelle Direktor, Jean-Daniel Barman, in Funktion seit 1985, wird ab 1. Mai 2009 neu LVT-Generaldirektor.

Xavier Roduit

Xavier Roduit, 45 Jahre, verheiratet, drei Kinder, wohnhaft in Chermignon, wurde zum Direktor der Heime Rives du Rhône und F.X. Bagnoud ernannt. Er nimmt seine neue Funktion am 1. Mai 2009 auf. Xavier Roduit begann seine Arbeit im Heim Rives du Rhône in 1986 und ist seit 2006 Vize-Direktor. Als diplomierter Erzieher, heute Sozialpädagoge HES, hat er in der Folge ein Lizentiat in Erziehungswissenschaft der Universität Genf erworben. Er absolvierte eine Ausbildung im Management von sozialen Institutionen an der Universität Genf, Fakultät der Sozialwissenschaften.

Philippe Vouillamoz

Philippe Vouillamoz, 46 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, wohnhaft in St-Pierre-de-Clages, wurde zum Direktor der ambulanten Beratungsstellen ernannt. Als Erzieher, heute Sozialpädogoge HES, begann er seine Karriere in der LVT 1989. 1994 wurde er als Therapieverantwortlicher in das Direktionsbüro gerufen. Er bildete sich regelmässig weiter. 2004 beendete er eine Ausbildung im Management von sozialen Institutionen an der Universität Genf, Fakultät der Sozialwissenschaften.

 

 

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